Sonntag, 14. August 2011

Unsre Ferien/Nos Vacances 1. Etappe: Bei den Freunden in New Jersey

 Ja, wir sind wieder da: Die Ferien sind vorbei, der Alltag hat uns wieder, Der Beginn war schon relativ aufregend: Wir haben ein Auto am JFK gemietet und dann direkt in den Feierabendverkehr von New York!

Glücklicherweise hatten wir ein Navie mitgemietet (Danke, Anne für den Tipp), sonst wären wir da nie rausgekommen! Für unsre innere Uhr war es schon spät (ungefähr 2h Morgens, Ortzeit  20h) als wir bei unsren Freunden ankamen, aber dadurch dass wir doch ziemlich aufgeregt waren, waren wir noch so wach, dass wir das Begrüßungsessen überstanden haben. Der Jetlag kam mit Macht erst am nächsten Tag. WIr haben 2 gemütliche Tage bei Anne und Ralph verbracht.

Die Schwester von Anne und ihr Mann waren zufällig auch zu Besuch. Es war so richtig zur Einstmmung in den Urlaub, inklusive eines ungezwungenen Einblicks wie es sich in einer amerikanischen Mittelstandsstadt so lebt.

Die Häuser und Grundstücke waren schon beeindruckend gross, alle so mit 2, 3 Autos und Garagen so gross wie ein Reihenhaus in Deutschland. Wir hätten es ohne weiteres auch noch länger ausgehalten. Vielen Dank nochmal für die Gastfreundschaft.
Dann gings weiter nach Ithaca, dahin wo wir vor 30Jahre ein Jahr während meiner Postdoczeit in Cornell gewohnt haben.


Dienstag, 14. Juni 2011

Vor der Abreise - Avant le départ


Demnächst geht es los: Unsre Jubiläumsurlaubsreise nach Nordamerika. Wir haben uns extra eine neue Kamera mit großem Zoom gekauft, um "Wildlife Action" auf die Platte bannen zu können.
Chipie hat uns den Gefallen getan und uns zum Testen einen Marder auf einen Baum gejagt. Mal sehen, ob uns ähnliche Aufnahmen (z.B. der berühmte Bär) auch in Kanada gelingen.

Mittwoch, 30. März 2011

Besuch bei Mutti

Letzte Woche waren wir wieder an der Reihe Grossmutti zu besuchen. Die abwechselnden regelmässigen Besuche haben sich inzwischen sehr gut eingespielt. Es war ganz wunderbares Frühlingswetter an diesem 2. Matheisenmarkt Wochenende und dies erlaubte einen für Muttis Verhältnisse ziemlich langen Spaziergang durch die Felder,

der wie immer in einer der Gastwirtschafften zum Essen endete. Mutti war gut in Form, auch wenn ich den Eindruck habe, dass ihr der Spaziergang jedes Mal ein bisschen schwerer fällt, die Pause auf der Bank unterwegs länger sein muss und es jedes Mal auch ein bisschen mehr Überzeugungsarbeit braucht, um sie aus dem Haus zu locken.
Wir können nur hoffen, dass uns Mutti noch recht lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben kann und wir noch etliche Spaziergänge machen können.

Dienstag, 25. Januar 2011

Winterimpressionen - des impressions d'hivers

Der Winter hat seine schönen Seiten, wenn man über dem Hochnebel in den Bergen spazieren gehen kann.
Hier sind einige Bilder vom Spaziergang am Belchen.

Sonntag, 7. November 2010

Herbstimpression vom Rabenfelsen - D'impression d'automne

Zum Ende Oktober zeigte sich der Herbst noch einmal von seiner schönsten Seite. Hier sind einige Impressionen vom "Rabenfelsen", am Fusse des Belchen. 

Samstag, 23. Oktober 2010

Ferien 2010 - Vaccance 2010

Dieses Jahr haben wir uns etwas sehr schwer getan und uns ganz spät entschlossen, wo wir hinwollen. Da wir noch nie an der Nordsee waren und dies außerdem die Gelegenheit war mit Pierre ein paar Tage zu verbringen, haben wir schließlich eine Ferienwohnung,
im "hohen Norden" auf der Halbinsel Eidersted  gemietet.
Auf Eidersted angekommen, war das Wetter mehr als bescheiden. Der Eintrag im Gästebuch beginnt so:
"Es ist so gemütlich im Spatzenhaus, es regnet draußen, wir wollen nicht raus!.....". An den Tagen als Pierre da war sind wir nur im heftigen Wind am Leuchtturm Westerheven, dem schönsten Leuchtturm Deutschlands,
spazieren gegangen und im Regen durch Husum gelatscht.
Natürlich muss man mit so was rechnen, wenn man im September an die Nordsee fährt.  Das schlechte Wetter hatte auch sein Gutes, da wir so auch in 2 interessante Museen gegangensind, ins Multimar Wattforum, wo alle möglichen Seegetiere in riesigen Aquarien gezeigt werden und der Besucher nach modernster Museumspädagogik alles über das Wattenmeer mitgeteilt bekommt. In Husum waren wir im Nordseemuseum. Wir wissen jetzt über den Küstenschutz und die Geschichte von Nordfriesland Bescheid.  Zum Glück hat es nicht durchgehend geregnet und wir hatten zum Schluss doch noch 2 schöne Tage, die wir für eine Bootsfahrt zu den Seehundbänken
vor der Eidesperre und zur Hallig Nordstrandischmoor nutzen konnten. Die Hallig liegt im Nationalpark Wattenmeer (jetzt auch UNESCO Weltnaturerbe). Wir waren dann etwas traurig, dass die Zeit schon vorbei war und haben uns vorgenommen zurückzukehren, dann aber zu einer anderen Jahreszeit bei hoffentlich besserem Wetter!

Wir haben uns langsam an das Ziel herangepirscht und Zwischenstopps eingelegt.  Die erste Etappe unsrer Reise war Heilbronn, wo wir bei Freunden Station machten. Sie haben uns mit Speiss und Trank verwöhnt und eine exklusive Führung durch Bad Wimpfen mit uns gemacht.

Dann ging es weiter in die alte Heimat. Wir haben Grossmutti ins Auto geladen und sind nach Hemsbach. Volker hat uns mit einem guten Essen verwöhnt. Er hatte auch noch Tante Inge eingeladen
und der Tag ging mit Essen und Trinken und jeder Menge Klatsch und Tratsch aus Vergangenheit und Gegenwart ganz schnell vorbei. Es gab tatsächlich Anekdoten, die wir noch nicht gehört hatten.

Als nächstes war ein "Kulturstopp" an der Reihe. Bei dem Halt in Essen besichtigten wir die Zeche Zollverein
(UNESCO Weltkulturerbe, als Beispiel gelungener Industriearchitektur im Bauhausstil).
Das war natürlich besonders für Daniel als "Bergmann Nachkomme" interessant. Auf dem Gelände der Zeche ist auch das neue Ruhrmuseum untergebracht. Von der Zeche aus, genauer gesagt vom Dach des Gebäudes in dem das Ruhrmuseum und das Besucherzentrum ist, hat man einen fantastischen Blick auf das gesamte Ruhrgebiet und sieht erst einmal wie nahe die Städte beieinanderliegen. Bei der Führung und im Museum wird einem bewusst, was für einen gewaltigen Wandel das Ruhrgebiet machen musste und noch macht. Von der alles prägenden Bergbauindustrie hin zu etwas neuem und einer diversifizierten Industrielandschaft.

Nach der Kultur gings zu unsren Freunden nach Bad Münder. Es hätte eigentlich regnen sollen, aber das Wetter war besser als vorhergesagt und wir waren Pilze sammeln. Die Ausbeute war sagenhaft!

Auf dem Heimweg haben wir bei unsren Verwandten in Eisenach haltgemacht, die wir auch schon ewig nicht mehr gesehen haben. Die Gelegenheit war günstig noch einen weiteren Nationalpark abzuhaken, den Nationalpark Hanich, der ganz das Gegenteil vom Wattemeer ist.
Es werden noch ein paar Bilder folgen. Aber das ist der Fluch der Digitalfotographie. Man knipst darauf los, hat 1000 Photos und muss dann eine Auswahl treffen.

Dienstag, 13. Juli 2010

Fahrradtour 2010 - tour de vélo 2010

Beim dritten Mal wirds Tradition: Diesmal ging die Fahrradtour ein Stück am Donauradweg entlang, von Donaueschingen nach Ulm. Unsre Fahradtouren haben immer ein Motto. Das letzte Jahr waren wir immer dabei zu diskutieren, ob man eine  "Zwiebelschicht" (Warmzwiebel, Regenzwiebel..) hinzufügen oder ablegen soll. Diesmal war das Wetter so gut, dass sich die "Zwiebelfrage" gar nicht gestellt hat. Ausser der ersten Nacht in Donaueschingen als es ziemlich kalt war, war das Wetter immer glänzend. Diesmal haben wir Kapitel eines fiktiven Buchs über Fräulein C. formuliert (z.B Fräulein C. macht eine Entdeckung).   Die Bilder von Till geben einen Eindruck von der Fahrt.
Es ging an der Donauquelle, d.h. am Zusammenfluss von Brigach und Breg, los.


Die Fahradtour endete beim Türken in Ulm in der Bahnhofsunterführung, wo wir zum Abschluss das Spiel Deutschland-England angesehen habe.
Der Wirt war übrigens ausgesprochen geschäftstüchtig und hat während des Spiels die Getränkepreise kräftig erhöht. Zwischen Anfang und Ende ware 3 sehr schöne Tage. Wir haben uns nicht überanstrengt, aber die Fahrt hatte durchaus ihre sportlichen Komponenten. Obwohl es im Schnitt natürlich berab ging, gab es zwischen drin auch ein paar überraschende Anstiege. Erstaunlicherweis sind wir, ganz gegen die Tradition, nie falsch gefahren. Das zeigt, dass der Weg wirklich hervorragend ausgeschildert war. Die ganze Strecke war auf Fahrradfahrer eingerichtet und wir waren wirklich nicht alein unterwegs. Es war aber nicht unangenehm touristisch sondern gerade richtig. Besonders das Stück durch die Alb war echt schön.